pianoforte
Ein Klavier muss her, das ist das erste Ergebnis unserer Fahrt in die heimatlichen Gefilde. Denn hier steht so ein alter Kasten. Und Dr. Schmotzen (meine Tochter) hat sich gleich verliebt, kann die Tasten zwar noch nicht sehen, aber mit ihren kleinen Händen spielt sie wie ein Weltmeister Tonleitern. Atonale.
Auch Larifari (meine Frau) und Monsieur LeGimpsi (ich) waren sofort Feuer und Flamme. An uns Beide wurde in unserer Kindheit ein wenig Musikunterricht verschwendet. Es ist zwar nicht so wie Fahrradfahren, aber die Glut lodert noch. Und wir wollen uns zumindest für die Sparflamme rüsten.
Günstig muss das Klavier sein, Glück müssen wir dafür haben. Doch Glück wird es uns auch schenken, das haben wir gestern alle gespürt. Ein wenig Hausmusik, dieses alte verstaubte Wort aus dem letzten Jahrtausend. Dafür soll es reichen. Und wenn meine Tochter nach der atonalen Improvisation auch noch den Rest entdeckt und vielleicht sogar meistert, kann man immer noch die Bank ausrauben und den Flügel ordern.