Archiv für 'Leinwand' Kategorie

Was macht eigentlich Peter Lustig?

Apr 29 2012 Published by in Leinwand 2 Kommentare

Da freute ich mich doch ein wenig, diesen alten Fernsehfreund einmal wieder zu sehen. Mir gefällt, dass Peter Lustig scheinbar all die Jahre völlig authentisch im Fernsehen aufgetreten ist. Bis hin zur Latzhose. 

The Hobbit

Dez 21 2011 Published by in Leinwand 2 Kommentare

Gestern erschien der erste richtige Trailer zu The Hobbit, dem Prequel zu Lord of the Rings, beides von Peter Jackson gedreht. Ich bin mit der literarischen Vorlage, im Gegensatz zu Lord of the Rings, nie ganz warm geworden. Um genau zu sein, habe ich mehrfach die ersten 50 Seiten gelesen und dann stets abgebrochen. Irgendwann habe ich den Hobbit dann als Hörbuch doch noch komplett angehört, begeistert war ich allerdings auch danach nicht. Die Geschichte hat mich nie gepackt.

Ein wenig habe ich Sorge, dass das bei der Verfilmung ähnlich sein wird. Der Trailer wirkt an manchen Stellen etwas zu bunt für meinen Geschmack. Bei den Lord of the Rings Verfilmungen hatte ich sehr oft diese Das-hast-du-noch-nie-gesehen-Momente. Im Hobbit-Trailer erscheint mir der eine oder andere CGI-Hintergrund und die einer oder andere Beleuchtung als zu dick aufgetragen, zu bunt. Kurz erschrak ich und dachte an Filme, die direkt auf DVD erscheinen.

Bis der Film in den Kinos anläuft wird noch ein ganzes Jahr vergehen. The Hobbit ist natürlich auch kein Lord of the Rings. Ich gehe natürlich trotzdem davon aus, das Peter Jackson auch aus The Hobbit einen, bzw. zwei tolle Filme macht. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Musik alleine den Film tragen kann. Howard Shore hat in den Lord of the Rings Verfilmungen wie kaum ein Zweiter konsequent Leitmotive verwandt und verwoben. Ein musikalisches Universum erschaffen. Wagner lässt grüßen. Diese Notenkulisse wird auch den Hobbit mit einem mächtigen, musikalischen Schatz ausstatten. Und das Musik auch im Prequel eine wichtige Rolle spielt, wird im Trailer bereits deutlich.

Toy Story 3

Mrz 13 2011 Published by in Gelb,Leinwand Kommentar hinterlassen

Seit jeher schätze ich Filme von Pixar sehr. Es ist eigentlich kaum zu glauben, doch bis jetzt hat Pixar in meinen Augen durchweg schöne Filme abgeliefert. Cars fand ich persönlich etwas enttäuschend, doch das kann gut und gerne daran liegen, dass ich ihn nur in der synchronisierten Fassung sehen konnte. Schlecht war aber auch dieser Film nicht. Nur wenige Filme schaffen es, den Charakteren derartig Leben einzuhauchen. Das schließt sogar Filme mit “echten” Darstellern ein.

Toy Story war der erste Film aus der Pixar-Schmiede. Ich weiss noch wie ich als Kind nicht so recht Interesse an dem Film hatte. Es habe damals oft gehört, das die Animationen noch nicht so gut wären, wie bei gezeichneten, animierten Filmen. Das stimmt vermutlich sogar, trotzdem funktioniert Toy Story auch Jahre später noch, im Gegensatz zu anderen – technisch besser animierten – Filmen. Der Charaktere, der guten Plot-Struktur, des Humors, der kulturellen Anspielungen wegen. Und es funktioniert auch im dritten Teil, den ich gestern endlich sehen konnte. Er gefällt mir sogar besser als Toy Story 2.

Mad Men

Dez 23 2010 Published by in Leinwand,Mad Men Kommentar hinterlassen

Aufgrund einer identischen gegenseitigen Geschenkidee, kam es zu einer etwas verfrühten Weihnachtsüberraschung. Die erste Staffel von Mad Men. Seit ich Medien wieder klassisch auf CDs und DVDs kaufe und nicht die digitalen Versionen beziehe, hinke ich serientechnisch dem aktuellen Stand immer etwas hinterher. Mad Men hatte seinen Einstand in den USA bereits in 2007. Bis die DVDs in Deutschland erscheinen ist der erste Hype abgeflaut und man hat die Serie schon fast nicht mehr im Visier. Auch warte ich gerne ab, um zu sehen inwiefern sich eine Serie durchsetzt und über die erste Staffel überhaupt hinauskommt. Serien die vom amerikanischen Privatsender HBO produziert werden kann ich eigentlich immer blind kaufen. Mad Men ist aber gar keine Serie von HBO. Sie könnte es allerdings sein.”

Bereits nach zwei Folgen Mad Men bin ich nämlich ziemlich sicher nicht enttäuscht zu werden. Mad Men dreht sich um eine angesehen Werbeagentur in New York City in den früher 60er Jahren. Es wird ordentlich geraucht, Kinder spielen noch mit Plastiktüten über dem Kopf und fahren unangeschnallt Auto, und die Emanzipation der Frau scheint noch nicht einmal ansatzweise gedacht. Währenddessen betrinkt sich der weiße Mann, raucht Kette, und freut sich über bahnbrechende Erfindungen wie das Deodorant-Spray. Er ist König der Welt. Und raucht dabei.

Noch ist mir nicht ganz klar, wohin die Reise bei Mad Men gehen wird. Die Geschlechterrollen sind sicher ein Thema. Das Beziehungskarussell kommt schnell in die Gänge, ein wenig Soap gehört dazu. Zwischendurch blitzt auch immer wieder ein anderes Thema auf: Die Diskriminierung der Schwarzen. Hier könnte noch einiges kommen. Zeitlich fällt das Setting von Mad Men genau in die [[wiki:Bürgerrechtsbewegung]]. [[wiki:Martin Luther King]] hielt seine berühmte “I have a dream”-Rede 1963. Mal sehen.