Archiv für Januar, 2012

Responsive Schnickschnack

Jan 27 2012 Published by in Allgemein 2 Kommentare

Da habe ich mir gestern die Nacht ein wenig um die Ohren geschlagen und versucht die Stromzufuhr responsive zu machen. Soll heißen: Das Theme passt sich der jeweiligen Browserbreite an. Das kann insbesondere für mobile Browserei nützlich sein. Surfte man früher per Smartphone auf die Stromzufuhr, waren die Bilder viel zu groß und der Text im Verhältnis viel zu klein. Jetzt ist das Design für typische Browsergrößen angelegt. Man kann es ausprobieren in dem man einfach sein Broweserfenster kleiner und größer zieht. Eine große Hilfe dabei war übrigens dieser Artikel von Marc, der gut erklärt was man so braucht und worauf man achten sollte. Vielen Dank dafür.

Canaletto, San Cristoforo, San Michele and Murano

Nun bleibts also schließlich bei diesem Design, doch kein Magazin. Es macht schon viel aus, wenn man selbst etwas (fast) komplett zusammengebastelt hat, so trägt es eher die eigene Handschrift. Und das Theme ist simpel, ein Umstand, der bei Responsive Design sehr entgegenkommend ist. Und mir gefällt es. Hier und da stimmen noch ein paar Feinheiten nicht, ein paar Abstände müssen noch feinjustiert werden und testen konnte ich das Ganze auch nur auf sehr wenigen Geräten. Die Zeit wird es richten. Es folgt im Anschluss: Lorem Ipsum

Antonio Canal - Il Canal Grande dalla chiesa di Santa Maria

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Funktionieren

Jan 24 2012 Published by in Allgemein 7 Kommentare

Hm, nun ist leider meine Kamera kaputt gegangen. Mein schönes 365-Vorhaben für 2012 muss leider ein wenig pausieren. So kann es gehen. Schön ist allerdings der Garantie-Service mit Online-Tracking. So kann ich immer schön verfolgen, was mit dem kleinen Kasten gerade so angestellt wird.

Ausserdem scheint es hier ein Problem mit dem Feed zu geben. Entweder die Posts werden nicht ausgespuckt, oder nur im Batzen nach ziemlich langer Zeit. Ich hatte ein wenig den Verdacht, dass es an meinem Design-Wechsel liegt. Deswegen schalte ich gerade noch mal testweise um. Aber bei limitofcontrol scheint es das Problem auch zu geben. Liegt es also vielleicht doch am Server?

Palmenwirtschaft

Jan 21 2012 Published by in Allgemein 4 Kommentare

Grenzkosten, durchschnittliche variable Kosten, Gossensche Gesetze, Ableitungen, Maximalprinzip, Einkommensexpansionspfad, Isoquanten, Ordinaten und Abszissen, Indifferenzkurven, lafri und kufri, Pareto-Effizienz, Bruttonationaleinkommen, Nettonationaleinkommen, Binomische Formeln, Volkseinkommen, Nettoinlandsprodukt, pq-Formel, Kreuzpreiselstizität, Grenzrate der Transformation, Giffen-Güter, Slutszky-Zerlegung und überhaupt, hat hier noch irgend jemand ein Gewinnmaximierungsproblem?

Tunnelblick

Jan 20 2012 Published by in Bildung Kommentar hinterlassen

Nun denn, erneut ein Wochenende im Studierzimmer. Bin gespannt, welche Prokrastinations-Möglichkeiten mir diesmal einfallen. Normalerweise ändere ich was am Blog-Theme. Aber das ist ja bereits geschehen. Ansonsten ist alles geregelt. Kaffee ist im Haus, Schokolade ist im Haus und die Musik ist sortiert. Jede Lernstunde hat einen eigenen Soundtrack.
Klausurenphase beginnt. Bereit für den Tunnelblick.

Bildungslektüre

Jan 19 2012 Published by in Bildung Ein Kommentar

Apple will nun also auch noch den Schulbuchmarkt erobern. Wie so oft, wenn es um Apple geht, bin ich da gespaltener Meinung. Apple-typisch sieht alles schick aus und mit der iBook-Author Software scheint es sehr einfach zu sein, schicke Bücher zu erstellen. Schulbücher, die mehr können, als einfach nur statische Inhalte darzustellen. Filme, dynamische Tabellen, Aktualität, da ließe sich einiges umsetzen. Lehrerinnen und Lehrer könnten kleine Schulbücher für Unterrichtsreihen erstellen und diese im Laufe der Zeit mit weiterem Lernstoff anfüllen. Die Schülerinnen und Schüler könnten so Portfolios zu Themen erstellen oder gleich selbst ihre eigenen Lernbücher schreiben.

Schon zu meiner Schulzeit, waren die Schulbücher oft hoffnungslos veraltet. Ich habe nach der Jahrtausendwende mit Büchern gelernt, in denen die DDR noch existierte. Bei den Naturwissenschaften dürfte das Aktualitätsproblem noch größer werden. Schon damals waren Schulbücher immer problematisch. Oft waren sie inhaltlich unzureichend. Ein guter Lehrer hat das Schulbuch immer mit eigenen, ergänzenden Inhalten angereichert. Die Dinger waren oft in richtig schlechtem Zustand und Geld für neue Bücher gab es nur selten.

Es ist typisch für Apple, dass sie sich eine nahe liegende Idee schnappen und diese als erste in ein Produkt gießen und anbieten und zwar so, dass jeder sofort loslegen kann. Typisch Apple ist aber auch, dass der gesamte Ablauf wieder an das Apple-Ökosystem verkettet und eingeschlossen ist. Zwar lassen sich die Bücher in einige Formate exportieren, aber das war es dann auch schon. Will man aber alle Vorteile und Einfachheit des Konzepts nutzen, dann geht das nur über Apple.

Auch wenn multimedialer Overkill in meinen Augen oft auch hinderlich für eine Vermittlung von Inhalten sein kann, sind die dynamischen Möglichkeiten, die ein elektronisches Schulbuch bietet, durchaus wünschenswert. Solange Unterricht dadurch nicht zu einer Infotainment-Veranstaltung verseicht. Wie so oft muss mit Technologie also sinnvoll umgegangen werden, dass es diese Technologie aber gibt ist erstmal wünschenswert.

Wenn man ein paar Lehrerblogs verfolgt, lässt sich oft lesen, dass die klassischen Schulbuchverlage diese digitalen Möglichkeiten und Chancen bisher kaum bedienen. Wenn Apple in dieser Hinsicht etwas Leben in die Bude bringt und die Konkurrenz wach rüttelt, wäre das ja schon mal was.

Nur, warum haben wir solche Werkzeuge nicht im Netz? Das Internet ist doch eigentlich die beste Plattform für so etwas wie ein elektronisches Schulbuch. Ich kenne mich mit Netztechnologien nicht wirklich aus, aber mit HTML 5 und Konsorten sollten doch eigentlich alle tollen Dinge, die man von einem elektronischen Schulbuch erwartet, möglich sein. Überhaupt, warum werden Schulbücher bisher ausschließlich von Verlagen erstellt? Das könnten die Lehrkräfte doch auch. Es wäre so einfach. Lehrer könnten zusammen im Netz Schulbücher erstellen, sie wären dynamisch und funktionierten über allgemeine Netzstandards und wären so mit viel mehr Endgeräten kompatibel.

Nur, damit das klappt müsste die Software oder das CMS mit dem sich derartige Inhalte kreieren ließen und das gesamte Ökosystem drumherum, eben auch entsprechend einfach zu bedienen sein. Das macht Apple dann eben auch wieder niemand so schnell nach.
Abgesehen davon, macht das Erstellen guter Schulbücher und guten Lernmaterials natürlich auch eine Menge Arbeit. Und nicht alle Lehrerinnen und Lehrer werden freiwillig ihre bewährten Lernmaterialien hergeben. Das ist schade, aber wenn man eine Infrastruktur aufbauen kann, kann man ja vielleicht auch eine entsprechende Kultur fördern.

Denn wenn es Inhalte gibt, die im Netz frei, und zwar in jeder Hinsicht frei verfügbar sein sollten, dann sind es Inhalte der Bildung. Sie könnten das Netz, die Schulen, ja die Welt, zu einem besseren Ort machen. Da werde ich gerne pathetisch.

Scheibenwischer

Jan 18 2012 Published by in Allgemein 2 Kommentare

Habe das Design hier mal wieder ein wenig umgeschmissen. Nun sieht es wieder ein wenig mehr nach Magazin aus. In erster Linie liegt das an den Bildern. Im Moment habe ich sehr viel Freude am Fotografieren, habe mich jetzt aber doch entschlossen die Bilder nicht auf einem extra Fotoblog zu veröffentlichen, sondern eben hier auf die Stromzufuhr zu packen.

Bei all meiner Experimentiererei und Spielerei mit Blogs und dem Netz zeigt sich immer wieder, dass ich keine Lust habe mehrere Blogs oder Social Networks zu nutzen, also mehrere “Netzorte” zu bewohnen. Die Bilder bleiben also hier. Zu Hause.

Three Times Four

Jan 17 2012 Published by in Netz Ein Kommentar

Habe heute wieder einmal festgestellt, dass auch Menschen, die selbst nie etwas im Netz veröffentlichen, keineswegs sicher sein können, dass sie nicht im Netz stattfinden. Wenn man ab und zu seine Wohnung verlässt und sich beispielsweise in Vereinen oder sonstigen Organisation engagiert, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass man früher oder später im Netz auftaucht. Nach und nach entsteht so ein Online-Profil, das natürlich oft viel zu einseitig und verzerrt ist, aus vielerlei Gründen also den eigenen Ansprüchen nicht genügen könnte.

In Zukunft könnte es also immer wichtiger sein, seine Netzidentität selbst in die Hand zu nehmen um so Suchergebnisse und Informationsfluss zumindest begrenzt steuern zu können. Eine völlig neue Form der Medienkompetenz, die dafür erworben werden muss. Der Gedanke, dass es nötig sein könnte, eigene Informationen ins Netz stellen zu müssen um quasi in eigener Sache Image-Optimierung betreiben zu müssen, gefällt mir nicht. Noch weniger allerdings, dass es selbst dann nicht immer in der eigenen Hoheit obliegt, welche Suchergebnisse im Endeffekt ganz oben stehen. Vielleicht bleibt irgendwann nichts anderes übrig, als die Hoheit über die eigene Privatsphäre aufzugeben.

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