Geo Epoche
Die Gattin hat uns ein sehr schönes Geschenk gemacht. Ein Jahr lang wandern nun die Ausgaben der Geo Epoche in den heimischen Briefkasten. Fast täglich verbringe ich etwas Zeit im Bahnhofskiosk, um auf meinen Pendelzug zu warten. Und die Geo Epoche ist vermutlich das Magazin, mit dem ich in diesen Momenten am meisten Zeit verbringe.
In erster Linie ist es die Gestaltung. So schön gestaltete Artikel mit Platz für große Bilder und Platz für viel Text. Ich wünschte ich könnte hier im Blog jedem Artikel eine solche Gestaltung mitgeben, doch meine Fähigkeiten und Möglichkeiten sind leider stark begrenzt. Jedenfalls: auch die digitalen Medien könnten sich dort ruhig eine Scheibe abschneiden. Andererseits liegt vielleicht genau hier auch eine Zukunft für Print.
Inhaltlich finde ich die Konzentration auf ein Thema sehr attraktiv. Zur Qualität der Texte kann ich noch nicht viel sagen, denn eine Ausgabe besteht aus etwa 170 Seiten und die wollen erstmal gelesen werden, wozu ich bis jetzt nicht gekommen bin. In einer Ausgabe steckt jedenfalls eine beträchtliche Menge Text. Ich hoffe es ist nicht zu reißerisch. Auf Werbung wird angenehmerweise verzichtet. Nur ein, zwei Seiten werben für die hauseigenen Produkte. Schade, für diesen Zweck wäre mir ein kleines Inlay lieber. Man kann nicht alles haben.
Diese Sorgfalt hat seinen Preis, der mich stets davor bewahrte, eine Ausgabe auch mal mitzunehmen. Doch die Gattin, alte Füchsin, angelte ein Abo zu äußerst vergünstigten Konditionen und nun muss ich mir eine neue Beschäftigung für die Wartezeiten im Bahnhof suchen.




